Crossmedia

Crossmedia Crossmedia

Crossmedia bezeichnet den Informationstransport  über mehrere Medien.
Aber was genau heißt das?

Dies bedeutet dass die Positionierung einer Botschaft auf unterschiedlichen Werbeträger erfolgt.

Beispielsweise bei einer Image-Kampagne, bei welcher der Roll-Out in einem reichweitenstarken Medium wie TV und parallel in einem interaktiven Medium wie online gefahren wird.

Ziel ist es, die Nutzer aktiv über die Grenzen einzelner Mediengattungen hinweg, mehrfach, vielschichtig und abwechslungsreich zu kontaktieren und zu informieren.

Es handelt sich um eine  „vernetzte Kommunikation“ bei der eine Werbe-Idee durchgängig, in verschiedenen Mediengattungen, unter Beachtung der natürlichen Selektionsmöglichkeiten und Darstellungsformen (z.B. Web, Print, Mobile) aufeinander abgestimmt sind.

Durch den einheitlichen Auftritt und die Content-Vervielfältigung entsteht ein großer Mehrwert für die Produkt-Marke.

Ansich kann bereits von crossmedial gesprochen werden, sobald mehr als 1 Trägermedium involviert ist. Jedoch trifft das nur theoretisch zu.

In der Praxis geht es um die Verzahnung mehrerer verschiedener Medien um die bestmögliche Zielgruppen-Abdeckung und eine medienübergreifende Präsenz zu erreichen.

Crossmedia-Publishing beinhaltet sehr viel strategisches Potential um die Synergien zwischen den genutzten Plattformen bestmöglich abzuschöpfen.

Bei der Vielzahl der vorhandenen und genutzten Medien, gibt es also eine hohe Fülle an Plätzen die angesteuert werden können und auch sollten.

Bereits hier stellen sich strategische Fragen nach der effektivsten Auswahl und Kombination der einzelnen Trägermedien.

Nicht jede verfügbare Kombination ist sinnvoll. Der zielführende Einsatz crossmedialer Strategien richtet sich immer nach dem zu bewerbenden Produkt oder Dienstleisung. Hier müssen dringend die Ausstrahlungseffekte berücksichtigt werden um eventuell negative Auswirkungen unter den Medien im Bezug auf das Werbeobjekt ausschließen zu können.

Neben dem Vorteil der quasi Omnipräsenz auf vielen Kanälen, gibt es einen weiteren großen Erfolgsfaktor bei crossmedialen Kampagnen: Jeder Nutzer hat andere Informationsaufnahme-Gewohnheiten, sagt ihm der dargestellte Inhalt nicht zu, wendet er sich umgehend ab.

Ein crossmedial abgestimmtes und aufbereitetes Angebot verhindert dies, denn es gibt dem User die Möglichkeit, Inhalte über seinen bevorzugten Kanal und nach seinen Bedürfnissen aufzunehmen und zu verarbeiten.

User nutzen die verschiedenen Kanäle bereits crossmedial, in dem sie sich beispielsweise in der Tageszeitung ein Update über das aktuelle Kinoangebot holen, im Web die Trailer dazu ansehen und auch online letztendlich die Tickets buchen. Oder aber im Fernsehen und Radio über ein neues Produkt informiert werden, online danach suchen (SEM, SEO) und es anschließend nach Online-Preisvergleich bestellen oder im Ladengeschäft erwerben.

Crossmediale Kampagnen sind häufig so aufgebaut, dass sie diesen Prozessablauf unterstützen und sich auf natürliche Weise in die „Bestellstrecke“ einklinken.

Abschließend sei gesagt, dass das Verständnis und die Auslegung crossmedialer Strategien stetig steigt, da hier ein enormer Mehrwert erzielt werden kann.

40 Gedanken zu “Crossmedia

  1. Ich persönlich glaube, dass bald eine Kampagne kommen wird, die viele nerven wird. Und dann wird diese Strategie auch nicht mehr so mächtig sein wie sie zur Zeit ist. Die Menschen wollen nur in einem gewissen Umfeld mit einer gewissen Menge mit Werbung konfrontiert sein. Aber wirgendwer wird es übertreiben und dann hat keiner mehr was an seiner Crossmediakampagne.

  2. Eigentlich gibt es Crossmedia, wenn man mal genau überlegt schon ewig lang.Diese Werbestrategie ist wirklich nahe zu perfekt durchdacht und wie hier schon oft gesagt wurde, wird es sich bald stark verbreiten und immer mehr perfektionieren!

  3. Crossmedia hat uns längst schon erreicht. Ich bin gespannt wie es damit weiter geht. Schließlich kann man sich doch sowieso meist nur auf ein Medium konzentrieren..

  4. Das wichtigste für ein unternehmen oder ein Geschäft ist die Werbung, daher finde ich die Idee hier, dass unterschiedliche Werbeträger genutzt werden, super. Auf diese Weise erreicht man viel mehr mögliche Kunden, denn macht man nur Werbung im Internet, so können auch nur die Kunden erreicht werden, die diese Werbung im Internet sehen und anklicken.

  5. Crossmedia ist gerade auch für kleinere Unternehmen oder Neugründungen interessant, da man so potentielle Neukunden viel stärker einbinden kann. Also sollten sich nicht nur Großfirmen darüber Gedanken machen!

  6. Vielen Dank für den interessanten Artikel über crossmedia. Ich denke nicht, dass dieses Thema nur für größere Firmen infrage kommt. Gerade bei neuen Start-up Unternehmen ist doch z. B. Facebook ein super Werbeträger.

  7. Marekting auf allen Kanälen ist die Grundvoraussetzung ein erfolgreiches Business in der heutigen Welt der Massenmedien – dezentes Untergrundrauschen hört hier keiner mehr!

  8. Crossmedia ist zum Beispiel auch, irgendwo eine (Plakat-)Werbung mit QR-Code zu sehen, diesen im Internet anzuschauen und anschließend ggf. etwas zu bestellen! :)

  9. Ich bin da der Meinung, das Print aussterben wird. Es werden andererseits auch noch neue Technologien kommen die andere Möglichkeiten als bisher bieten. Facebook steht doch mehr oder weniger auch am Ende… Wer kennt schon den neuesten Trend, dem bald die Massen hinterherrennen?

  10. In der Regel zählen Kommunikationsexperten Zeitung, Zeitschrift, TV, Radio und andere als distinkt wahrgenommene Medien zu den Kommunikationsmedien. Als Werbemedien werden allgemein Flyer, Directmailing oder die Kundenzeitschrift verstanden – um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen. In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Medienbegriff ist man sich indes uneinig, was denn überhaupt ein Medium sei. Daher gibt es zahlreiche Ansätze und Medientheorien, respektive zu einzelnen Medien. Werner Faulstich beispielsweise bezeichnet in seiner Mediengeschichte auch Kirchenräume, den Dorfplatz oder das Fest als Medien (vgl. dazu auch seine Mediengeschichte des Mittelalters ). Parsons geht noch einen Schritt weiter und möchte auch Macht, Geld oder Einfluss als generalisierte symbolische Medien verstanden wissen.

  11. Ja, leider ist Crossmedia nur für große Unternehmen, wie ich finde. Also ich kann mir leider kein TV Spot leisten und wenn, dann bestimmt kein anderen Werbespot noch irgendwo nebenbei…Danke, für den Beitrag, schön zu sehen, wie man noch Werbung machen kann, wenn man Geld hat! LG =)

  12. Auch crossmedia zeigt, dass Promotion für Webseiten in Zukunft sich nur noch grosse Unternehmen leisten können. Denn das bedarf einer professionellen Agentur, was sich natürlich ein kleiner Webseitenbetreiber nicht leisten kann.

  13. Als Tipp, man bekommt eine Webseite sehr einfach Multi Geräte fähig, indem ein responsive Design nimmt, davon gibt es viele Templates in Google. Die Webseite passt sich so automatisch für Handys, Tablets und dem PC an und man spart sich die Arbeit alles extra zu Gestalten, bzw auf eine Seite mit m.test.de weiterzuleiten, zumal es auch einige Anbieter gibt, die keine Subdomains erlauben.

  14. Viele Stromanbieter nutzen Crossmediale Kampagnen. Besonders jetzt im Herbst wird man wieder darauf Aufmerksam. Im TV läuft der normale Webespot. In Onlinemagazinen wird Werbung gebucht und in der Tageszeitung wird man auch auf den Stromanbieter stoßen. Manche haben sogar spezielle Apps für Handys entwickelt. Somit kommt noch ein weiterer Kanal für die Kampagne hinzu.

  15. Ich dneke auch, dass hierfür je nach Projekt nicht wenig Geld von Nöten ist. Für eine größere Firma wohl kein Problem, als Anfänger sollte man sich das gut überlegen. Um das Geld nicht einfach zu verpulvern.

  16. hi,

    wir sind der meinung, dass crossmedia in der Zukunft immer wichtiger wird. Leider dreht sich das gesamte Karussel dadurch noch schneller und es wird noch schwieriger zu durchschauen und zu verstehen. bremsen ist aber nicht möglich.

  17. Die Schwierigkeit besteht dann später alle diese Kanäle in Einklang zu bringen. Oft ist es der Fall, dass die unterschiedlichen Kanäle auch von unterschiedlichen Leuten betreut werden und die oft verschiedene Auffassungen von Kommunikation haben.

  18. Crossmediakampagnen sind natürlich nur etwas für größere Unternehmen, kleine Start-Ups zum Beispiel haben garnicht die finanziellen mittel und müssen versuchen durch SEA und SEO voranzukommen. Nach und nach können dann Guerilla-Marketingkampagnen dazukommen und erst später folgt dann das Branding.

  19. Gerade eine virale Verbreitung über Facebook ist ein sehr guter Effekt. Erstens ist die Verbreitung deutlich günstiger als über TV oder Printmedien. Außerdem ist eine solche “Empfehlung” durch einen Freund deutlich mehr wert und sehr hoch im Werbewert einzuschätzen.

  20. Hast du ein Beispiel für eine Crossmedia-Kampagne? Außer Werbung im Kino, wo dann gleichzeitig der Hinweis auf Facebook ist, fällt mir da nichts gutes ein.

    • Ciao,

      ein hervorragendes Beispiel für crossmediales Denken und Werben ist das Unternehmen Media Saturn. Jede Kampagne, vorallem aber Specials wie z.B. die letzte EM werden auf allen Kanälen beworben & ausgestrahlt.
      TV, Radio, Print und Online-fast kein Medium bleibt ungenutzt. Es ist quasi unmöglich nichts davon mitzubekommen wenn Media Markt oder Saturn eine Kampagne starten.

      Grüße
      Mario

  21. Mittlerweile reicht es nicht mehr aus ein Produkt oder eine Botschaft nur über einen Kanal zu verbreiten. Gerade das Internet bietet dabei neue Chancen und Möglichkeiten. Facebook Marketing sollte mittlerweile jedem ein Begriff sein und die meisten Agenturen und Firmen machen Gebrauch von diesem neuen Kanal und gewinnen neue Kundenkreise und erweitern ihre Kommunikation.

  22. Sehr interessanter Beitrag. Crossmedia scheint aber doch in erster Linie für größere Unternehmen interessant zu sein. Aber über Printmedien die Kunden auf die Firmen-Website zu bringen, ist ein interessanter Aspekt.

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